S.M.S. Seydltz Gefechtstürme und Rohre [M 1:250]
Beitrag von     28/10/2015 10:20:00    0 Kommentare
S.M.S. Seydltz Gefechtstürme und Rohre [M 1:250]

Turmbauteile der S.M.S. Seydlitz im Überblick:

Das Nachbearbeiten der Schnittkanten im Radiusbereich...

Gelingt mir am besten mit solch einem Schleifpad für die Nagelmaniküre.

Die Radiusknante habe ich noch schräg angeschliffen da dort die Außenhaut angeklebt wird.

Beide Bauteile werden miteinander verklebt , als Zentrierhilfe dient hier die Stecknadel.
Es ist dabei genau darauf zu achten das alle Öffnungen sauber miteinander fluchten müssen!

Die Kanten der Nasen habe ich beidseitig mit dem Falzbein sanft zusammengepresst so das
diese besser in die Nuten der Grundplatte eingesteckt werden können.

Die Längsspanten habe ich hier bereits eingeklebt und nun werden gleich die Querspanten
auf die frisch verklebten Längsspanten gesteckt.

Alles sauber bestückt und genau geprüft werden auch hier nun die Querspanten verklebt.

Es folgen nun die letzten beiden äußeren Längsspanten.

Zur letzten Kontrolle und vorsichtigen pressen habe ich eine plane harte Oberfläche gewählt
(10 er Aluplatte) auf der ich nochmals alles mit dem Falzbein sanft gedrückt habe.

Die Außenhaut kommt in solch einem Träger(hier der von der Tann) den ich schon grundiert und
in der Außenfarbe gespritzt habe, der Streifen in der Mitte ist der letzte Farbarbeitsgang mit einer
Schablone und Maskierband von Tamya gewesen. Das verarbeiten solch einer vor gespritzten
Außenhaut klappt gut beim verkleben muss aber sauber gearbeitet werden.

Die Außenhaut wird mit dem Falzbein und einer weichen Unterlage

(z.b. Staubsaugerfiltereinsatz oder Mikrofasertuch) vorgeformt.

Durch die Innenmarkierung der Falz-naht lässt sich die Außenhaut auch nur mit den Fingern falten
was besonders bei den bereits vorlackierten Bauteilen wichtig und hilfreich ist.

Beim vorformen der Rundung bitte sorgfältig arbeiten da diese ja mit den Turmdecken bündig abschließen müssen.


Das Prägen der Nieten....
Zum prägen nehme ich eine herkömliche Stecknadel deren Spitze ich minimal Plan
geschliffen habe. Als Griff wurde das Ende der Nadel mit etwas Kabel umwickelt und verklebt.
Im ersten Arbeitsgang präge ich die Nieten mit einer leicht kreisender Bewegung auf einer
Aluplatte und stauche somit das Material nur zusammen ohne es durch zu prägen.
Beim zweiten Schritt nehme ich normales Druckerpapier(doppelt) und leges mir zwischen
meine Turmdecke und meine Aluplatte und drücke die Nieten durch.

So schaut das dann aus und auf dem Bild erkennt mann auch das der erste Arbeitsgang
bereits stattgefunden hat. Es entstehen dabei sehr schön gleichmäßig runde Nietköpfe die
ohne eine Verformung ihres direkten Umfeldes sind.

Das fertige Turmdeck eines Geschützes der S.M.S. Sedlitz.
Ich verfülle die Nietkopföffnungen mit Bluefixx was ich auftrage und mit der Skalpell klinge

abziehe. So das das Harz nur in den Köpfen verbleibt, erst dann härte ich das Harz mit dem Licht!
So sind die Köpfe besser gegen die Feuchtigkeit beim späteren grundieren und lackieren geschützt.

Das sind die Bauteile eines LC-Rohres

Diese werden mit dem Falzbein auf einer weichen Unterlage (hier z.B. Brillenputztuch) vor gewölbt.

bis zur Mitte

und von der anderen Seite auch bis zur Mitte hin.

Das führte zu diesem Ergebnis.

Geklebt habe ich mit Sekundenkleber in der Injektionsspritze.

Erst die obere Stoßkante ausrichten und dann mit einem microtröpchen Kleber verkleben.

dann den Kleber auftragen und alles parallel zusammenbringen.

Das innerste(dünnste) Rohr wird ebenfalls mit dem Falzbein vorgeformt.
Den Mündungsbereich habe ich auf dem Bohrerschaft vorgeformt um das
möglichst gut rund zu bekommen.

den Rest des Rohres habe ich auf einen beschliffenen Zahnstocher fertig gerollt.

Das so vorbereitete Rohr wird in den mittleren Konus gesteckt und nur leicht
herausschauend hilft das prima beim verkleben im Mündungsbereich...

Nachdem der Mündungsbereich so geheftet wurde wird das Rohr aus dem mittleren Konus
gezogen und ebenfalls komplett verklebt.

Nun füge ich das innere Rohr in den mittleren Konus ein und setze diesen Bündig.
Es kommt vor das der mittlere Konus innen durch den Kleber zu eng geworden ist da behelfe
ich mich mit einem Bohrer und reibe mit diesem das Rohr vorsichtig wieder etwas auf.

Hier sind nun alle drei Konusse ineinander gesteckt und auf die Flucht der Querbohrungen
wurde dabei geachtet. Schließlich soll da ja später ein Zahnstocher durch.

Das fertige Rohr dessen Oberfläche unter dem Rollen etwas gelitten hat.

Das Rohr wurde kurz in CLOU Schnellschleifgrundierung getaucht
(am Rand den Überschuss abstreifen!)

Die so grundierten Rohre habe ich auf einen Zahnstocher gesteckt und in der Proxxon mit

Druckerpapier sanft poliert. Diese sind danach lackierbereit. Wenn Sie mögen können Sie

in die Mündung noch ein kleines Papierrölchen einschieben um eine maßstäblichere

Mundungsöffnung zu erzeugen. Geht prima und schaut dann auch besser aus.

Die so vorbereitet Rohre wurden verbaut und der Zahnstocher gekürzt.
(Alles nur gesteckt nichts verklebt.)

Die bereits zusammengeklebte und mit den Hülsenauswurfsklappen versehene Außenhaut
wurde nun übergestülpt und ebenfalls verklebt.

Hier das nun auch mit den Rohrblenden (an den Gelenken) versehene Geschütz.

Die Messhauben wurden in Sandwichbauweise erstellt ...

Der hier verwendete Draht hat eine Stärke von 0,3 mm

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